Schutzstatus:
Gefährdet
Population Afrika
ca. 20.000
Bedrohung durch:
Wilderei, Trophäenjagd, Fragmentierung des Lebensraumes,
Mensch Wildtierkonflikte
2025 wurde im SAVE-Projektgebiet kein einziger Löwe von Farmern getötet.
Mensch-Wildtier-Konflikte gehören zu den größten Herausforderungen für den Löwenschutz im südlichen Afrika. Im Norden Botswanas leben Menschen und Löwen oft in unmittelbarer Nähe zueinander. Werden Nutztiere gerissen, kann dies für Familien erhebliche wirtschaftliche Folgen haben.
Viele Gemeinden sind auf ihre Viehbestände als wichtigste Einkommensquelle angewiesen. Ungeschützte Herden erhöhen das Risiko von Konflikten zwischen Menschen und Löwen. Die Folge sind häufig Vergeltungsmaßnahmen, die sowohl die Löwenpopulation als auch das ökologische Gleichgewicht gefährden.
SAVE setzt deshalb dort an, wo Konflikte entstehen: beim Schutz der Lebensgrundlagen der Menschen. Durch Präventionsmaßnahmen, Bildungsarbeit und die enge Zusammenarbeit mit den Gemeinden schaffen wir die Grundlage für eine langfristige Koexistenz von Menschen und Löwen.
„Durch einen besseren Schutz des Viehbestands, Aufklärung zum Artenschutz und die Schaffung alternativer Einkommensquellen wollen wir ein friedliches Zusammenleben von Menschen und Löwen ermöglichen.“
– Kabelo Dintwa, Head Lion Ranger –
Schutzstatus:
Gefährdet
Population Afrika
ca. 20.000
Bedrohung durch:
Wilderei, Trophäenjagd, Fragmentierung des Lebensraumes,
Mensch Wildtierkonflikte
Um langfristig ein friedliches Zusammenleben von Menschen und Löwen zu erreichen, verfolgen wir zwei Ansätze:
Naturschutzbildung, Aufklärungsarbeit, Farmer-Cluster, Capacity Building und die Förderung alternativer Einkommensmöglichkeiten stärken Gemeinden langfristig und reduzieren Mensch-Löwe-Konflikte.
Unsere Lion Ranger dokumentieren Konflikte, beobachten Bewegungsmuster von Wildtieren und unterstützen Präventionsmaßnahmen vor Ort.
Das Projektgebiet befindet sich in den Konzessionsgebieten NG32 und NG35 im Norden Botswanas. In neun Gemeinden mit rund 4.210 Einwohnern arbeiten wir gemeinsam mit den Menschen vor Ort an Lösungen für ein langfristiges Zusammenleben von Mensch und Wildtier.
Die meisten Familien sind auf die Viehzucht als zentrale Einkommensquelle angewiesen. Ungeschützte Nutztiere können Raubtiere anlocken und Konflikte verursachen. Durch Bildungsarbeit, Präventionsmaßnahmen und die Unterstützung der Gemeinden trägt SAVE dazu bei, diese Konflikte nachhaltig zu reduzieren.

Gemeinsam mit den Bewohnern wird ein Schutzkonzept entwickelt und umgesetzt, um langfristig ein friedliches Zusammenleben von Menschen und Löwen zu ermöglichen. Ziel des Projektes „SAVE Lions“ ist es, die Tötung von Löwen zu verhindern und die Lebenssituation der Menschen vor Ort zu verbessern. Zusammen mit unseren 7 Rangern und den Gemeindemitgliedern arbeiten wir daran, die Nutztiere durch Zäune vor Raubtieren schützen und Konflikte zu verhindern.
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Es geht um Rettung der nächsten Generation Löwen. Weniger als 20.000 Löwen leben heute noch in ganz Afrika, davon etwa 1.200 im Okavango-Delta Botswanas. Doch immer wieder werden die Tiere von den Bewohnern des Deltas erschossen oder vergiftet. Das in Partnerschaft mit der Marke Löwenbräu initiierte Projekt „Next Generation“ soll den Löwenbestand nun schützen, um kommende Löwen-Generationen zu sichern. Ein Löwenfrühwarnsystem soll Konflikte zwischen Anwohnern und Löwen vermeiden.
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Löwenschutz in Botswana:
Unsere Erfolge seit Programmstart 10/2021
Nutztierverlust
Reduzierung
Löwen von Farmern im Projektgebiet getötet (2025)
Löwencamp
errichtet
Die bedrohte Lage der Großkatzen erfordert dringend unsere Aufmerksamkeit. Die schwindenden Lebensräume und Auseinandersetzungen mit der menschlichen Bevölkerung stellen eine ernste Bedrohung für die Löwen dar. Es ist an der Zeit, entschlossen Maßnahmen zu ergreifen, um das Überleben dieser faszinierenden Tiere zu sichern.
Bleiben Sie auf dem laufenden – wir informieren Sie regelmäßig über unsere Projekte und weitere Aktivitäten.