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Bildungsprogramme
Botswana & DR-Kongo
Jetzt Bildung ermöglichen

BILDUNG FÜR DEN ARTENSCHUTZ

Bildung ist eine der beiden wichtigen Säulen in unserer „Education 4 Conservation“ Strategie für den Artenschutz. In Afrika leben viele benachteiligte Kinder. Viele kennen die Natur ihrer Heimat nicht und waren noch nie in einem Nationalpark. Oft haben sie Angst vor den „wilden Tieren“, die nur für die Touristen da zu sein scheinen. Unsere Bildungsprogramme für Kinder und Jugendliche beinhalten Spielgruppen für die frühkindliche Erziehung und Entwicklung, Betreuung und Angebote für Vorschulkinder, Ferienbetreuung, Hausaufgabenclubs sowie die Ermöglichung von Stipendien für Jugendliche. Hilfsbedürftige Kinder erhalten Mahlzeiten sowie bei Bedarf psychologische Betreuung. Unsere Arbeit zielt darauf ab, Kinder möglichst früh mit Artenschutz in Berührung zu bringen und ihnen den einmaligen Wert ihrer Umgebung zu vermitteln. So entsteht in ihnen das Bedürfnis, diese zu schützen. Auch die Erwachsenen in der Region sind sich oft nicht der Chancen gewahr, die mit Naturschutz und Ökotourismus einhergehen. In unseren Bildungsprogrammen erkennen sie den Wert der Natur in direktem Zusammenhang mit den Möglichkeiten der nachhaltigen Entwicklung und neuen Perspektiven für die Zukunft ihres Landes.

Umweltbildbung Lehrerin Botswana

„Die Spielgruppen verhelfen den Kindern zu einem guten Start in die Grundschule.“

Gakenaope Dimbere, SAVE Gebietsbetreuerin
Shakawe Community

Problem:
Bildungsdefizit, Entfremdung von der Natur, Biophobie, Wissensverlust

Ziel:  
90% Der Kinder in den Wildlife Contact Areas mit Umweltbildung erreichen.

Unser Ansatz für den Artenschutz

Unser Engagement für den Schutz bedrohter Arten basiert auf einem umfassenden Ansatz, der sich der Förderung von Bildungsprogrammen für Kinder, der frühkindlichen Erziehung, der Organisation von Hausaufgabenclubs und Ferienbetreuung sowie der Bereitstellung von Stipendien und der Durchführung von Aufklärungsarbeit mit einem besonderen Fokus auf Umweltbildung widmet. Wir sind davon überzeugt, dass eine frühe und umfassende Bildung der Schlüssel zur Erhaltung der Artenvielfalt und zum Schutz unserer Umwelt darstellt.


Hier bildet SAVE kleine Artenschützer aus:

Botswana Rund um das Okavango-Delta betreiben wir 40 aktive Spielgruppen für Kinder ab drei Jahren – in Ngamiland, Boteti, Chobe, Shakawe und Tutume Central. Für ältere Kinder und Jugendliche bieten wir nachschulische Programme („Environmental Education“) an, die Naturschutz, ökologische Zusammenhänge und Berufsperspektiven im Ökotourismus vermitteln.

Demokratische Republik Kongo Rund um den Virunga-Nationalpark unterhalten wir vier Spielgruppen – in Kanyabayonga, Vitshumbi, Kabaya und Rumangabo. Sie sind oft der einzige sichere Ort des Tages für Kinder, die mit Konflikten und Vertreibung aufwachsen. 2025 haben wir zusätzlich in umliegenden Grundschulen 897 Schüler:innen und 34 Lehrkräfte für Umweltthemen sensibilisiert und gemeinsam 155 Bäume gepflanzt.

 

Botswana

Umweltbildung am Okavango Delta

Umweltbildung am Okavango Delta

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Demokratische Republik Kongo

Umweltbildung am Virunga Nationalpark

Umweltbildung am Virunga Nationalpark

SAVE-Bildungsprogramme
für den Artenschutz

Bildung für den Artenschutz Botswana, Afrika, DR-Kongo

Tägliche Spielgruppen: Early Childhood Development (ECD)

Spielgruppen für Kinder ab drei Jahren In den Wildtiergebieten Botswanas und der DR Kongo gibt es kaum Zugang zu staatlicher Vorschulbildung. Unsere Spielgruppen schließen diese Lücke. Sie verbinden Vorschul-Grundlagen – Lesen, Schreiben, Rechnen – mit Umweltbildung und psychosozialer Betreuung. Ein typischer Tag besteht aus freiem Spiel an Stationen, Geschichtenzeit, kreativem Arbeiten in den Arbeitsheften und gemeinsamen Mahlzeiten. Wo es nötig ist, bekommen die Kinder Schuluniformen, Snacks und medizinische Erstversorgung. In Konfliktregionen wie Nord-Kivu sind die Spielgruppen oft der einzige sichere Ort des Tages. Mehr als 1.500 Kinder pro Jahr. Über 20.000 Kinder seit 2010 erreicht. Jährlich schließen mehrere hundert Kinder die Vorschulzeit erfolgreich ab.

Umweltbildung nach der Schule - Environmental Education (EE)

Naturschutz für 6- bis 18-Jährige Wenn Kinder älter werden, ändern sich die Themen. Aus dem spielerischen Erleben wird Verständnis für ökologische Zusammenhänge: Was ist ein Ökosystem? Warum brauchen Löwen Beutetiere? Wie kann man von Wildtieren leben, ohne sie zu erschießen? Wir arbeiten mit Schulen und Jugendgruppen in den Wildtiergebieten zusammen, organisieren Exkursionen zu Wildschutzgebieten und Krokodilfarmen, Aktionstage und Berufsorientierung im Ökotourismus. Aus passiver Bedrohung („wilde Tiere") werden so konkrete berufliche Perspektiven – als Ranger:in, Guide, Wildtierforscher:in oder Naturpädagog:in. Was wir tun: Außerschulische Programme an Grundschulen rund um Wildtiergebiete Exkursionen, Vorträge und gemeinsame Aktionstage Karriereveranstaltungen mit Berufsorientierung im Naturschutz und Ökotourismus Schulgärten und Versuchsfelder, oft begleitet von Baumpflanzungen mit den Kindern

Lehrer:innen-Fortbildung: Wer Lehrkräfte stärkt, vervielfacht die Wirkung

Unsere Bildungsarbeit ist nur so gut wie die Menschen, die sie täglich umsetzen. Deshalb investieren wir gezielt in Fortbildungen für lokale Lehrkräfte – partizipative Pädagogik, spielbasiertes Lernen, Anbindung von Umweltinhalten an das nationale Curriculum.

Wir bilden Spielgruppen-Lehrkräfte mehrtägig fort, mit Schwerpunkt auf Methoden, die auch mit wenig Material und in unsicherem Umfeld funktionieren. Praktischer Bestandteil ist regelmäßig die gemeinsame Baumpflanzung und Samenkeimung – damit Lehrkräfte das, was sie unterrichten, selbst erlebt haben. Zusätzlich bilden wir in Erste-Hilfe-Kursen weiter und binden Eltern über regelmäßige Elternabende ein.

Unsere Praxis:

  • Über 100 Lehrer:innen in unseren Bildungsprogrammen
  • Regelmäßige interne Fortbildungen in Botswana und der DR Kongo
  • Mehrtägige Intensiv-Fortbildungen mit Schwerpunkt auf partizipativer Pädagogik
  • Eltern werden über jährliche Elternabende aktiv eingebunden
Lehrerfortbildung

„Early Childhood Development Curriculum” – das SAVE Schul- und Lehrbuch

Das „SAVE Early Childhood Development Curriculum“ Schul- und Lehrbuch ist die Grundlage für die Natur- und Umweltbildung der Kinder. Das Buch wurde eigens von SAVE für die Lehrkräfte entwickelt und kommt schon bei den Vorschulkindern zum Einsatz. Ein dazugehöriges Arbeitsbuch unterstützt bei praktischen Aktivitäten und lehrt spielerisch Umweltbildung und den Wert der Natur.

Erfolge



0

Aktive
Kinderprojekte 

0

Kinder mit Umweltbildung erreicht

0

Seit seit 2010 23,5 Millionen Lernstunden für Kinder

Und das könnte
Ihr Beitrag sein

Kinder in armen Ländern haben kaum Zugang zu Bildung. Viele von ihnen wachsen in Konfliktgebieten auf, in denen Menschen und Tiere um knappe Ressourcen kämpfen. Diese Kinder haben Angst vor der Natur und sehen sie als Bedrohung. Wir müssen handeln, um diesen Kindern zu helfen. Mit Ihrer Spende können wir Kindern einen Zugang zu Bildung ermöglichen.

Artenschutz beginnt mit Bildung - jetzt spenden!

Bildung allein reicht nicht

Damit aus Wissen Handeln wird, verbinden wir unsere Bildungsprogramme mit Entwicklungsarbeit für die Familien der Kinder – von Climate Smart Agriculture bis Women Empowerment.

Aktuelles zu unseren Bildungsprogrammen