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Climate Smart Agriculture (CSA)
Entwicklungsarbeit
JETZT CSA ERMÖGLICHEN

Climate Smart Agriculture

Wenn Felder die Familie ernähren, müssen Wildtiere nicht weichen.

In Botswana und der DR Kongo sind die Bedingungen für Landwirtschaft hart. Trockenheit, ausgelaugte Böden, unberechenbarer Regen. Wer trotzdem Vieh hält, kommt unweigerlich in Konflikt mit Wildtieren – Löwen reißen Rinder, Elefanten zerstören Felder, Familien verlieren ihre Existenzgrundlage.

Climate Smart Agriculture (CSA) ist unser Gegenentwurf. Wir unterstützen Gemeinden dabei, klimaangepasste Landwirtschaft aufzubauen: Tropfbewässerung statt Wasserverschwendung, Schattennetze gegen die Mittagshitze, hitzeresistente Sorten, biologischer Dünger aus dem eigenen Kraal. Das Ergebnis: stabile Ernährung, eigenes Einkommen – und weniger Gründe, mit Wildtieren in Konflikt zu geraten.

„Das CSA-Programm soll die Ernährung in den ländlichen Gemeinden optimieren und zeitgleich als Alternative für Viehzucht dienen.“

Onalethata Kealebale, Okavango Farm Manager –

Hier hat SAVE klimafreundliche Landwirtschaft ermöglicht:

Wir setzen uns mit fünf verschiedenen Stützpunkten in der Umgebung des Okavango Deltas für die Unterstützung umweltverträglicher Landwirtschaft in der Nähe von Wildtiergebieten ein.

Botswana

Umweltbildung am Okavango Delta

Umweltbildung am Okavango Delta

Füge eine optionale Bescheibung zur deiner Karten-Stecknadel hinzu

Demokratische Republik Kongo

Umweltbildung am Virunga Nationalpark

Umweltbildung am Virunga Nationalpark

Was ist Climate Smart Agriculture?

Der Begriff stammt von der UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und beschreibt drei verbundene Ziele:

  • Produktivität steigern – mehr Ertrag auf der gleichen Fläche, ohne mehr Ressourcen zu verbrauchen
  • Klimaresilienz erhöhen – Anbau so anpassen, dass er Dürre, Hitze und unregelmäßigen Regen aushält
  • Treibhausgase reduzieren – pflanzliche Lebensmittel ergänzen den Fleischkonsum, der ökologische Fußabdruck sinkt

Botswana: Okavango Farm in Quqao

Unser Hauptprojekt liegt in der Konzession NG 32/35 im südlichen Okavango-Delta. Gemeinsam mit dem Okavango Kopano Mokoro Community Trust (OKMCT), dem Ministerium für Landwirtschaft und mit Unterstützung von schauinsland-reisen bewirtschaften wir hier eine Gemeinschaftsfarm, die als Mentoring-Zentrum für die umliegenden Dörfer dient.

 

Was hier geschieht:

 

  • Anbau klimaresilienter Sorten – Hybrid-Wassermelonen, Zwiebeln, grüner Paprika, Spinat, Tomaten
  • Aufzucht von zehntausenden Setzlingen pro Jahr, die an lokale Höfe abgegeben werden
  • Mentoring-Programm: erfahrene Mitarbeitende begleiten Kleinbäuerinnen und -bauern in Quqao, Morutsha, Ditshiping und Daunara
  • Tausende Pakete Gemüse pro Jahr werden an die Spielgruppen und Dorfgemeinschaften verteilt
  • Eigenproduktion von Schattennetzen, Erste-Hilfe-Schulungen, Termiten- und Schädlingskontrolle
  • Partnerschaft mit der Organisation NCONGO für die Paprika-Produktion

DR Kongo: Klimaresiliente Landwirtschaft rund um Virunga

In Nord-Kivu setzen wir denselben Ansatz unter ganz anderen Bedingungen um. Hier ist die Bodenqualität besser, aber die Region ist seit Jahrzehnten von bewaffneten Konflikten und Vertreibung geprägt. Klimaresiliente Landwirtschaft ist hier zugleich Wiederaufbau-Arbeit.

Tomatenanbau in Kanyabayonga Auf rund zwei Hektar bauen wir gemeinsam mit Frauen aus der Umgebung Tomaten an. Über 80 Frauen wurden in nachhaltiger Landwirtschaft geschult, viele von ihnen haben inzwischen eigene einkommensschaffende Aktivitäten aufgebaut.

Gemeinschaftliches Ackerland Kabaya & Rumangabo Auf rund fünf Hektar bewirtschaften Gemeinden gemeinsames Ackerland – direkt am Lebensraum der Berggorillas. Der Effekt geht in zwei Richtungen: stabilere Ernährungssicherheit für die Familien, weniger Druck auf das angrenzende Schutzgebiet.

Chiliöl-Verarbeitung Wertschöpfung statt Rohstoffabhängigkeit: Mit zwei Verarbeitungsmaschinen werden lokal angebaute Chilis zu hochwertigem Öl verarbeitet. Hunderte Flaschen entstehen so pro Jahr und werden in der Region verkauft. Das Prinzip lässt sich auf weitere Produkte übertragen.

CSA – ToCaDi

Die Organisation TOCaDi ist eine engagierte Nichtregierungsorganisation mit Sitz in Shakawe, die sich für einen nachhaltigen Gemüseanbau einsetzt. In dem kleinen Dorf Shaikarawe, nur 15 Kilometer von Shakawe und 10 Kilometer westlich von Mohembo entfernt, betreibt TOCaDi das von SAVE geförderte gemeinschaftliche Gemüseanbauprojekt. Das Ziel der Organisation ist es, die Probleme der Armut und Arbeitslosigkeit zu mildern. Das Projekt wird von zehn Mitgliedern geleitet und wurde von SAVE mit einer großzügigen Finanzierung von 35.010,74 BWP unterstützt.  Mit ihrem Engagement und ihrer Leidenschaft setzt sich TOCaDi nachhaltig für die Gemeinschaft und eine bessere Zukunft ein.

Climate Smart Agriculture Okavango Delta

Und das könnte
Ihr Beitrag sein

Climate Smart Agriculture funktioniert dort am besten, wo Saatgut, Werkzeuge und Mentoring zuverlässig zur Verfügung stehen. Genau das ermöglicht Ihre Spende: Setzlinge, Bewässerungsmaterial, Schattennetze, Schulungen – und langfristige Begleitung der Höfe, bis sie eigenständig tragen.

Unterstützen Sie die ländlichen Gemeinden

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