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UNSER ansatz
E4C - Umweltbildung
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 Artenschutz. Gemeinsam. Leben.
SAVE Wildlife Conservation Fund

Das Artensterben weltweit schreitet in rasanten Schritten voran – Teil einer katastrophalen Umweltbilanz der heute lebenden Menschheit. Der drastische Rückgang und die Auslöschung von Arten und Wildgebieten, die Teil eines vielfältigen und komplexen Ökosystems sind, haben schwerwiegende Folgen für alle Lebewesen. Unsere Ökosysteme und damit unsere Lebensgrundlage gehen daran zugrunde.

Seit Ende 2010 rufen wir mit unserer Stiftung Projekte ins Leben, die dem Artenschutz dienen. Unsere Erfahrung seitdem hat uns vieles gelehrt, vor allem, dass Artenschutz untrennbar mit Entwicklungsarbeit und Bildung verknüpft ist. Darauf gründet all unser Wirken – unsere aktive Projektarbeit, intensive Aufklärung, Forschung sowie die Förderung von Engagement. Wir wollen zum Handeln bewegen und rufen Regierungen und Konsumenten zu mehr Verantwortung auf!

Erfahren Sie mehr
über SAVE Wildlife:

Löwenschutz in Botswana, Okavango Delta, Afrika

Was schützen wir?

Bedrohte Arten wie Löwen, Elefanten, Nilpferde, Wölfe und Ihre Lebensräume.

Umweltbildbung Botswana, Afrika

Wie schützen wir?

Ganzheitliche Strategie: Umweltbildung, Entwicklung und Sofortmaßnahmen.

Wie können Sie helfen?

Spenden, Partner werden, mithelfen und andere aufklären.

Ziele im Einklang mit
den UN-Goals

Mit unserem nachhaltigen Ansatz „Education for Conservation (E4C)“ verbinden wir bei SAVE  Gemeindeentwicklung und Bildung, um Menschen Natur- und Artenschutz näherzubringen und einen nachhaltigen Wandel im Umgang mit gefährdeten Arten zu erreichen. Die Projekte von SAVE erfüllen 15 der insgesamt 17 Sustainable Development Goals

SAVE´s vampf gegen Armut
Hunger beenden
Gesundes Leben
Umweltbildung
Element #5
Nachhaltige Gemeinden
Leben am Land
SAVE engagiert sich in benachteiligten Regionen wie Botswana oder dem Kongo, um Menschen mit schlechter Schulbildung und fehlender Berufsausbildung eine Teilhabe am wirtschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das Ziel ist, die Menschen wirtschaftlich auf eigene Füße zu stellen, zum Beispiel durch Gemüse- und Obstanbau und die Gründung von Kleinunternehmen mit kunsthandwerklichen Produkten. SAVE legt dabei einen Schwerpunkt auf "Women Empowerment". Im Rahmen des Programms "Education for Conservation" hat SAVE zahlreiche Arbeitsplätze für speziell geschulte Lehrer geschaffen, um frühzeitige Umweltbildung zu fördern und Mensch-Wildtier-Konflikte zu vermeiden. Über Bildungs- und Forschungs-Stipendien unterstützt SAVE junge Hoffnungsträger, die nicht über das nötige Kapital verfügen, um Ranger oder Wildtierforscher zu werden.
Die Ernährungssituation in Botswana ist aufgrund der semiariden Bedingungen schwierig. Die Böden sind trocken und wenig fruchtbar, und es fehlt an Wissen über Bewässerungs- und Schattensysteme sowie Obst- und Gemüseanbau. Die meisten Menschen essen daher hauptsächlich Maisbrei und selten Fleisch. Die Pandemie hat die Situation verschlimmert, da ausbleibende Touristen viele arme Menschen zum Wildern gezwungen hat, was zu Hunger und Not führte, insbesondere bei Waisenkindern. Um diesen Menschen zu helfen, hat SAVE das "Climate Smart Agriculture-Projekt" ins Leben gerufen. Ziel ist es, den Bewohnern nachhaltige Ernährung und Einkommensquellen zu ermöglichen. Das Projekt hat bereits fünf Einzelprojekte mit jeweils rund 5.000 Euro gefördert, darunter einen Garten für Waisenkinder, einen Gemeinschaftsgarten für Bio-Anbau und ein Gartenbauprojekt für Frauen. Die Umsetzung ist jedoch anspruchsvoll, da es Wissen und Ressourcen erfordert, um den trockenen Boden zu bearbeiten, Wasserleitungen und -container zu bauen, Schutznetze vor der Sonne zu installieren und Zäune gegen Wildtiere zu errichten. Das Projekt soll auch helfen, Mensch-Wildtier-Konflikte zu reduzieren und die Abhängigkeit von der Viehhaltung zu verringern.
Im Rahmen des Programms "Education for Conservation" versuchen Lehrerinnen und Lehrer Kinder für den Artenschutz zu begeistern und ihnen langfristige Jobperspektiven im Safari-Tourismus zu ermöglichen. Jedoch werden sie täglich mit der traurigen Realität konfrontiert, dass viele der Kinder nicht genug zu essen haben und es ihnen an Kleidung und medizinischer Versorgung fehlt. Um diesem Problem entgegenzuwirken, erhalten die meisten Kinder eine Mahlzeit und lernen praktische Fähigkeiten wie richtiges Zähneputzen. Die Lehrkräfte kümmern sich auch um Kleidung und medizinische Versorgung, wenn nötig. Während der COVID-19-Pandemie wurden Hygienemaßnahmen wie Händewaschen und Distanz-Maßnahmen auf den Lehrplan gesetzt und 10.000 Masken über eine Spendenaktion besorgt. Um Menschen in den Projektgebieten mit ausreichenden Nährstoffen zu versorgen, hat SAVE das "Climate Smart Agriculture-Projekt" entwickelt, das frisches und nahrhaftes Obst und Gemüse bereitstellt. Dies wird langfristig Mangel-Krankheiten vermeiden und bereits bei Kindern eine gesündere Ernährung fördern. Ein Garten in einem Zufluchtsort für gefährdete Waisenkinder wird von SAVE gefördert, damit sie jeden Tag selbst angebautes Obst und Gemüse auf dem Teller haben.
SAVE legt den Fokus auf Umweltbildung und die Nutzung natürlicher Ressourcen in den Projektländern. Die herkömmlichen Schulen der Länder lehren Umweltbildung kaum, obwohl Löwen, Elefanten und Berggorillas von unschätzbarem Wert für die Ökosysteme und für einen nachhaltigen Tourismus sind. SAVE führt Kinder in verschiedenen Bildungsprogrammen an diese Ressourcen heran, wie den "Early Childhood development playgroups" in Botswana oder den "Enviromental education Club" für ältere Schulkinder. SAVE investiert auch in die Ausbildung von engagierten jungen Männern und Frauen, unterstützt Wildtierforschungsprojekte und hat Lehrer:innen in Umweltbildung und Wildtierkunde ausgebildet. In Polen ist SAVE mit dem Schwerpunkt Wolfsforschung aktiv und bietet Workshops für Studierende und Interessierte an. In Deutschland bietet SAVE ein Fortbildungsprogramm für Lehrer:innen an, um verstärkt Artenschutzexkursionen an Schulen anzubieten.
Das Women Empowerment-Projekt in Botswana setzt sich für Geschlechtergerechtigkeit ein und richtet sich speziell an Frauen, die von der COVID-19-Pandemie und dem Rückgang des Tourismus besonders stark betroffen sind. Die meisten der 80 Frauen, die aus drei Dörfern stammen, sind über 50 Jahre alt und haben keine weiterführende Schulausbildung. Das Projekt ermöglicht ihnen, ihren Lebensunterhalt durch traditionelles Flechthandwerk und kleinbäuerliche Landwirtschaft zu sichern. Die Frauen wurden in Fortbildungen in den Bereichen Korbflechterei, Geflügel- und Gemüseproduktion geschult und erhielten auch Kenntnisse in Genossenschaftswesen, Buchhaltung und Marketing. Die Projekte der Frauen machen Fortschritte, wie zum Beispiel der Obst- und Gemüseanbau und die Produktion von Korbwaren. Das SAVE-Projekt "Women Empowerment" stärkt benachteiligte Frauen, indem es ihre traditionellen Fähigkeiten mit zeitgemäßem wirtschaftlichem Know-how verbindet und ihnen langfristig eine Existenzsicherung ermöglicht.
Die Menschen in Botswana haben – wie in vielen afrikanischen Ländern – keinen Zugang zu fließendem, sauberen Trinkwasser. Häufig wird Wasser aus tiefen Gesteinsschichten an die Erdoberfläche gepumpt und dann in großen Wasserreservoirs gespeichert. In jedem Dorf steht solch ein Speicher. Auf diese Wasserbehälter haben es aber auch die Elefanten abgesehen. Je trockener eine Region ist und je weniger natürliche Wasserstellen es gibt, desto eher dringen durstige Elefantenherden in die Dörfer ein und zerstören mit ihren Stoßzähnen die Wassertanks um sich Zugang zum überlebensnotwendigen Nass zu verschaffen.
Das birgt nicht nur starke Konflikte, es führt auch dazu, dass das Trinkwasser der Dorfbewohner in Gefahr ist. Aus diesem Grund hat sich SAVE zum Ziel gesetzt, die durstigen Elefanten von den Dörfern fernzuhalten. Dazu wurden mehrere natürliche, in der Vergangenheit versiegte Wasserstellen entlang einer 80 Kilometer langen Elefanten-Migrationsroute wieder in Betrieb genommen. Die Bilder der Überwachungskameras haben gezeigt, dass die Tiere sie sofort angenommen haben. Das ist in doppelter Hinsicht ein Erfolg: Die Elefanten müssen nicht mehr verdursten und bleiben den Dörfern fern. Und die Menschen in den Dörfern können nun ihr kostbares Trinkwasser allein für sich genießen. Die Konkurrenzsituation ist aufgehoben, den Bedürfnissen beider Parteien wurde Rechnung getragen. Für dieses Projekt bekam SAVE eine Auszeichnung von staatlicher Seite: das Department of Wildlife and National Parks lobte das vorbildliche Engagement mit einem eigens ausgestellten „Certificate of Appreciation“:
Egal ob die Gebäude der Enviromental Education Clubs, die Pumpen der Bewässrungssysteme des Climate Smart Agriculture–Projekts, die Pumpe des Bohrlochs an der Elefanten-Migrationsrouten oder der Stützpunkt der Lion Ranger im Löwenschutz-Projekt: Alle Energie wird in sämtlichen Projekten mittels Solar-Panels erzeugt.
In jedem der zahlreichen SAVE-Projekte entstehen neue Arbeitsplätze für die lokale Bevölkerung. In der Regel sind das Menschen in ländlichen, abgelegenen Gebieten, die keinen Zugang zu den wirtschaftskräftigen urbanen Zentren haben. Wie das genau funktioniert, macht das Beispiel der Community Campsites gut deutlich: Im abgelegenen Buschland, in dem die Menschen nur sehr geringe Chancen haben, für ihren Lebensunterhalt zu sorgen, hat SAVE drei Öko-Community Camps eröffnet: Das sind ökologisch betriebene Zeltplätze für Touristen mitten im Busch, die ausschließlich von lokalen Bewohnern betrieben und gemanagt werden. Übernachten zwischen Wildtieren ist für Touristen ein Traum, für die lokale Bevölkerung ist es aber vor allem eine stabile Einkommensquelle. Sie bieten Exkursionen oder Safaris zu Fuß an, besorgen Feuerholz, pflegen den Platz. Das ist das, was SAVE unter Community Development versteht: nachhaltige Gemeindeentwicklung durch Teilhabe an den natürlichen Ressourcen. Erst durch die Camps ermöglicht SAVE den Menschen aus den umliegenden Dörfern finanzielle Teilhabe am Wildtiertourismus. Etwas, das ihnen vorher stets verwehrt blieb. Ein Teil der Einnahmen aus den Camps fließt direkt in die Umweltbildungsprojekte für Kinder der umliegenden Dörfer, so dass auch die nachfolgende Generation eine wirkliche Zukunftsperspektive haben wird.
Das gleiche Prinzip setzt SAVE bei den Women Empowerment-Projekten um: Menschen, die in Regionen leben, in denen es kaum oder nicht genügend Erwerbsmöglichkeiten gibt, bekommen in verschiedenen Einzelprojekten die Chance, ein Kleinunternehmen aufzubauen. Beim Women Empowerment sind das Frauen großenteils über 50, die in abgelegenen ländlichen Regionen leben. Sie bekommen Starthilfe etwa bei der Hühnerzucht, dem Obst- und Gemüseanbau oder der Korbflechterei. Damit die Unternehmen erfolgreich werden, vermittelt SAVE ihnen Basiswissen u.a. in Buchhaltung und Marketing. In den Climate Smart Agriculture-Projekten geht es darum, Dorfgemeinschaften darin zu unterstützen, kleine landwirtschaftliche Betriebe aufzubauen. Wie in vielen Entwicklungs- und Schwellenländern ist eine der größten Herausforderungen, die Ernährung einer wachsenden Bevölkerung zu sichern. Da die oft anhaltende Dürre zu Viehsterben führt, soll der Fokus auf dem klimaintelligenten Anbau von pflanzlicher Nahrung liegen. Das löst nicht nur das Ernährungsproblem. Im CSA-Projekt von SAVE geht es zusätzlich darum, die Kleinbetriebe auf solch solide Beine zu stellen, dass die Menschen ihre Überschüsse auf lokalen Märkten und an Lodges verkaufen können. Das sichert langfristig ein zuverlässiges Einkommen.
SAVE ist nicht in den Ballungszentren aktiv, somit konzentrieren sich die Projekte nicht auf den Sektor „Industrie“.
Jedoch im ländlichen Raum, also in den Regionen, in denen Menschen eher schlechten bis keinen Zugang zu Job- und Bildungschancen haben, setzt SAVE verstärkt auf Innovation und Infrastruktur. Mit innovativen Projekten wird Menschen eine Teilhabe möglich, die zuvor nicht bestand. Teilhabe an Schul- und Weiterbildung, vor allem im Umweltbereich. So verbessern sich ihre Jobchancen massiv in Regionen, die vom Safari-Tourismus leben.
Im Rahmen der Climate Smart Agriculture-Projekte werden innovative Anbautechniken vermittelt, die es ermöglichen, auch in trockenen Halbwüsten-Regionen erfolgreich Obst- und Gemüseanbau zu betreiben.
SAVE-Projekte schaffen neue Arbeitsplätze für die einheimische Bevölkerung, insbesondere in ländlichen Gebieten ohne Zugang zu wirtschaftlich starken Städten. Ein Beispiel dafür sind die Öko-Community Camps, die SAVE im abgelegenen Buschland eröffnet hat. Diese Zeltplätze werden von lokalen Bewohnern betrieben und bieten Touristen die Möglichkeit, zwischen Wildtieren zu übernachten. Für die einheimische Bevölkerung sind die Camps eine stabile Einkommensquelle, da sie Exkursionen, Safaris und andere Dienstleistungen anbieten. SAVE ermöglicht den Menschen aus umliegenden Dörfern durch die Camps eine finanzielle Teilhabe am Wildtiertourismus. Ein Teil der Einnahmen fließt zudem in Umweltbildungsprojekte für Kinder der umliegenden Dörfer.
Ein ähnliches Prinzip wird bei den Women Empowerment-Projekten angewendet. Menschen in Regionen mit begrenzten Erwerbsmöglichkeiten, insbesondere Frauen über 50 in ländlichen Gebieten, erhalten die Chance, ein Kleinunternehmen aufzubauen. SAVE unterstützt sie dabei, beispielsweise in der Hühnerzucht, dem Obst- und Gemüseanbau oder der Korbflechterei. Zusätzlich vermittelt SAVE ihnen Basiswissen in Buchhaltung und Marketing, um den Erfolg ihrer Unternehmen zu gewährleisten.
Die Climate Smart Agriculture-Projekte zielen darauf ab, Dorfgemeinschaften beim Aufbau kleiner landwirtschaftlicher Betriebe zu unterstützen. Angesichts der Herausforderung, die Ernährung einer wachsenden Bevölkerung zu sichern, liegt der Fokus auf klimaintelligentem Anbau von pflanzlicher Nahrung. Dies hilft nicht nur bei der Lösung des Ernährungsproblems, sondern ermöglicht es den Kleinbetrieben auch, ihre Überschüsse auf lokalen Märkten und an Lodges zu verkaufen und so langfristig ein zuverlässiges Einkommen zu sichern.
In den ländlichen Regionen Botswanas sind die Bildungschancen gering. Weiterführende Schulen gibt nur in größeren Städten. Somit hat die landbevölkerung nur geringe Aussichten auf einen sicheren Job, der langfristig den Lebensunterhalt ganzer Familien sichert.
Deshalb richten sich alle SAVE-Projekte speziell an die arme Landbevölkerung. Ziel ist es, ihnen eine solide Lebensgrundlage zu ermöglichen. Eine große Chance liegt hierbei im Öko-und Safari-Tourismus – neben Diamanten der stärkste Wirtschaftszweig in Botswana. Doch gerade die arme Landbevölkerung hat überhaupt keinen Zugang zu diesem Arbeitsmarkt: weil ihnen das Wissen fehlt, die Bildung und oft einfach auch das Geld, spezielle Ausbildungen zu finanzieren.
SAVE möchte diese Benachteiligung aufheben, indem die Stiftung vor allem Projekte fördert, die a) der armen Landbevölkerung zugute kommen b) besonders benachteiligten Kindern und deren Familien fördert und c) die Menschen mit etwas vertraut macht, zu dem sie bis dato keinen direkten Zugang hatten: dem Wildtierreichtum ihres Landes und dem nachhaltigen Safari-Tourismus.
So heißt das Dach, unter dem die mittlerweile 36 Umweltbildungsprojekte stattfinden, „Education for Conservation“ – Bildung für den Artenschutz. Speziell adressiert an Menschen, für die Wildtiere traditionell eine existenzielle Bedrohung darstellten und denen SAVE einen Zugang zu diesem Markt ermöglichen möchte.
Auch im Projekt der drei Community Campsites geht es darum, Chancenungleichheit zu reduzieren: In den ökologisch ausgerichteten Bush-Camps arbeiten ausschließlich Menschen der umliegenden Dörfer. Alle Einnahmen kommen zu 100% den Dorfgemeinschaften zugute.
Da gut laufende Camps inmitten der Wildnis erfahrungsgemäß nationale und internationale Investoren anlocken, hat SAVE eine Beteiligung kommerzieller Dritter ausgeschlossen.
Im Women Empowerment- Projekt wird die Ungleichheit zwischen Frauen und Männern reduziert. Kleinbäuerliche Landwirtschaft ist traditionell eine Männerdomäne in Botswana, aber auch Geschäfte werden überwiegend von Männern betrieben. Somit fördert SAVE im Rahmen der Women Empowerment gezielt Frauen, von denen viele über 50 sind, im Aufbau kleiner Unternehmen.
SAVE würde dies eher umwidmen in „nachhaltige Modellregionen“. In diesem Fall gelten als Modellregionen die Dörfer rund um das UNESCO-Weltkulturerbe Okavango-Delta. Speziell sind es Dörfer, in denen es zu zahlreichen Mensch-Wildtierkonflikten kommt. So genannten Wildlife-Conflict-Areas. Dort verlieren Menschen ihr Vieh an Wildtiere, umgekehrt müssen Wildtiere deshalb ihr Leben lassen, weil sie das Vieh töten. Das ist auf der einen Seite tragisch für die Menschen, auf der anderen Seite wird so eine höchst wertvolle Ressource nach und nach zerstört: Die faszinierende Tierwelt Botswanas, die zahlungskräftige Touristen aus aller Welt anzieht.
Deshalb ist der nachhaltige Ansatz in allen SAVE-Projekten: eine friedliche Koexistenz von Menschen und Wildtieren. Das bedeutet aber auch, dass die Menschen Alternativen zur Viehzucht angeboten bekommen und sie geschult werden im Umgang mit Wildtieren. Diesen Ansatz verfolgt SAVE rund um die Nationalparks, und das Ziel ist, langfristig die Menschen in 90% aller Wildlife Conflict Areas in die verschiedenen Programme für alle Altersgruppen einzubinden: begonnen beim Early Childhood Development-Programm für Kinder ab drei Jahren über den Enviromental Education Club für Jugendliche bis 18 bis hin zu den verschiedenen Bildungs- und Jobprogrammen für Erwachsene.
Durch die Konzentration auf eng beieinander liegende Dörfer ganzer Landstriche verändern die SAVE-Projekte langfristig auch komplette Regionen. Der rege Austausch der Projekte untereinander wird so möglich, was Synergie-Effekte eröffnet.
Der ökologische Fußabdruck in Entwicklungs- und Schwellenländern ist naturgemäß deutlich geringer als in Industrienationen. Die meisten Menschen könnten sich niemals ein Auto leisten, die Verfügbarkeit an Gütern – von Kleidung bis Lebensmittel – ist wesentlich geringer, so dass achtsamer konsumiert wird. Beispielsweise weggeworfene Lebensmittel gibt es dort einfach nicht.
Dennoch legt SAVE in allen Projekten Augenmerk auf nachhaltigen Konsum. Etwa im Women Empowerment-Projekt werden in der Korbflechterei ausschließlich lokale Naturfasern verwendet. Gleichzeitig wird traditionelles Handwerk gefördert.
Die Öko-Campsites arbeiten nach nachhaltigen Kriterien, und auch in den Kinderprojekten wird Wert auf Kreislaufwirtschaft gelegt: Zum Beispiel gibt es Kreativitätstage, an denen die Kinder alte Autoreifen aus der Umgebung aufsammeln und zu Spielgeräten verbauen. Immer wieder werden auch „Müllsammeltage“ veranstaltet.
Im Climate Smart Agriculture Projekt wird der ressourcenschonende und klimafreundliche Anbau von pflanzlicher Nahrung gefördert, um eine Alternative zum Fleischkonsum zu bieten. Mit speziellen Anbautechniken wird auf die klimatischen Bedingungen eingegangen, die Pflanzen vor der Sonne geschützt und Wasser nachhaltig genutzt.
Das Climate Smart Agriculture Projekt ist ein Klimaschutzprojekt. Hier wurde ein Weg gefunden, mit einem klimaintelligenten Ansatz das Ernährungsproblem zu lösen – so wie es die UN-Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) propagiert . Im Kern geht es dabei darum, die landwirtschaftliche Produktivität zu steigern, den Ausstoß klimaschädlicher Treibhausgase zu reduzieren und die Anpassung an die wachsende Unvorhersehbarkeit von Wetterereignissen gleichzeitig zu erhöhen.
All das leisten die mittlerweile fünf CSA-Projekte in Botswana. Gleichzeitig liefern sie gesunde Nahrungsmittel für die Bevölkerung und ein sicheres Einkommen.
Durch Anbau von pflanzlichen Nahrungsmitteln als Alternative zur Viehzucht wird der Ausstoß von klimaschädlichen Gasen der Tierhaltung verringert.
Bereits in der Vergangenheit hatte SAVE die Abholzung von 70.000 Hektar Regenwald in Kamerun verhindert und somit auch die Funktion als CO2-Speicher bewahrt. Wäre dort, wie geplant, nach der Abholzung eine Palmölplantage gebaut worden, wäre dies für immer verloren gewesen.
Der Erhalt der Ökosysteme an Land ist eines der wichtigsten Ziele von SAVE. Ökosysteme dienen nicht nur Tieren und Pflanzen als Lebensraum, sie bieten auch eine unverzichtbare Lebensgrundlage für die Menschen.
Neben dem Erhalt von 70.000 Hektar Regenwald in Kamerun setzt sich SAVE in ausnahmslos allen Projekten für den Erhalt der Umwelt ein – stets verbunden mit besseren Lebensbedingungen für die Menschen.
Im großangelegten Projekt SAVE Lions – Leben mit Löwen – geht es um den Erhalt der hoch bedrohten Tierart. In Polen betreibt SAVE ein Wolfsforschungsprojekt zum Schutz der Wölfe, mit der Wiederbelebung von Wasserstellen entlang eines Migrationskorridors für Elefanten wurden die Tiere vor dem Verdursten bewahrt.
Weitere SAVE Schutzmaßnahmen gab es zur Rettung von Flusspferden und Wildhunden. Alle SAVE Umweltbildungsprogramme zielen darauf ab, die lokale Bevölkerung für den Wert und den Reichtum der heimischen Wildnis zu sensibilisieren. Bereits Kinder, so der Wunsch, sollen als Naturschützern von morgen gewonnen werden.
Wichtigster Partner aller SAVE-Projekte sind grundsätzlich die lokalen Gemeinschaften. Das heißt: SAVE arbeitet immer gemeinsam mit den Menschen vor Ort und entscheidet an keiner Stelle über sie. Nur mit diesem vollumfänglichen Einverständnis und Engagement der Dorfgemeinschaften und ihren Vertretern werden die Projekte erfolgreich.
Für SAVE ist es unverzichtbar, alle in die Projekte involvierten Menschen mitzunehmen. Dabei werden auch die Bedürfnisse der wirtschaftlich Schwachen stetes im Blick behalten.
SAVE arbeitet mit anderen NGOs zusammen, wenn die Ziele deckungsgleich sind. SAVE kooperiert mit staatlichen Institutionen des Landes, wie etwa dem Wildlife Ministerium; aus der intensiven Zusammenarbeit sind bereits gute Projektpartnerschaften entstanden. SAVE arbeitet auch mit Unternehmen zusammen, wenn es um finanzielle Unterstützung einzelner Projekte geht.

Mit uns schützen
Sie nachhaltig

Projekte
+ 0
Lokale Mitarbeiter
+ 0
Kinder mit Bildung erreicht
+ 0
Standorte
+ 0

Ansatz

Wir arbeiten ganzheitlich: Wir starten mit den Menschen in den
Wildtiergebieten und arbeiten uns durch bis zu den Arten.

Tranzparenz

Regelmäßige Berichtserstattung,
Besuche vor Ort und Einblick in unsere
Arbeit hinter den Kulissen.

Erfahrung

Seit über 10 Jahren arbeiten wir
ausschließlich mit lokalen Mitarbeitern
und profitieren von Ihrem traditionellen Wissen
und Netzwerk in all unseren Projekten.

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