Frauen der WAKAZI Horticultural Management Association bei der Gemüseernte.
Nachhaltiger Artenschutz beginnt oft dort, wo Menschen eine Perspektive für ihre Zukunft erhalten.
Mit dem WAKAZI Women Empowerment Project unterstützt SAVE Wildlife Conservation Fund Frauen in Botswana dabei, sich durch nachhaltigen Gemüseanbau eine eigene Einkommensquelle aufzubauen. Gleichzeitig trägt das Projekt dazu bei, die Ernährungssicherheit der Gemeinden zu verbessern und lokale Einrichtungen wie die SAVE Playgroup in Quqao regelmäßig mit frischem Gemüse zu versorgen. Bereits im vergangenen Jahr wurden über das Projekt unter anderem Gemeinden mit Gemüse beliefert, mehr als 21.000 Setzlinge verteilt und lokale Landwirtinnen und Landwirte durch Schulungen und Mentoring begleitet.
Auch in der vergangenen Woche wurden wichtige Fortschritte erzielt. Im Garten der SAVE Playgroup in Quqao pflanzte das Team erfolgreich Grünkohl- und Spinatsetzlinge, um die Versorgung der Kinder mit frischem Gemüse weiter auszubauen. Gleichzeitig wurden die Gemüsefelder durch gezielte Düngung, Bewässerung und Pflanzenschutzmaßnahmen gepflegt, damit die Ernten langfristig gesichert werden können.
Ein weiterer Erfolg war die Vermarktung der Ernte: Insgesamt 126 Salatköpfe konnten an einen regionalen Abnehmer geliefert werden. Solche Verkäufe stärken die wirtschaftliche Unabhängigkeit der Frauengruppe und schaffen langfristige Perspektiven für die beteiligten Familien.
Das Projekt zeigt eindrucksvoll, dass erfolgreicher Naturschutz weit über den Schutz von Wildtieren hinausgeht. Wenn Frauen Zugang zu Wissen, Ressourcen und Einkommensmöglichkeiten erhalten, profitieren ganze Gemeinden. Genau diese Verbindung aus Bildung, nachhaltiger Landwirtschaft und lokaler Eigenverantwortung bildet einen wichtigen Bestandteil des ganzheitlichen Naturschutzansatzes von SAVE. Auch in Zukunft sollen die Frauen weiterhin fachlich begleitet und die Projekte gemeinsam mit den Gemeinden nachhaltig weiterentwickelt werden.