Dank der großzügigen Unterstützung des 24 Gute Taten Vereins haben wir unsere Präsenz in Botswanas Wildtier-Kontaktgebieten enorm gesteigert und dazu beigetragen, dass in 2025 bislang kein Löwe von einem Farmer getötet worden ist.
Die Löwenschutz-Teams von SAVE sind nun in mehreren Dörfern in den Konzessionen NG 32 und NG 35 dabei, neue Farmer*innen für das Projekt zu gewinnen oder bestehende Kooperationen, wie in Quqao und Morutsha, zu vertiefen. Das Ziel ist es, zum einen Farmer für den Artenschutz zu gewinnen und zum anderen ihr Vieh besser vor Raubtieren wie Löwen zu beschützen.
Wenn jene Viehhalter in Botswana heute Löwen in der Nähe ihrer Weideflächen sehen, ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie die Raubkatzen erschießen, deutlich geringer als vor unserem Projektbeginn. Allein unsere Umfrage unter 31 Farmern ergab, dass im Jahr 2021mehr als 200 Rinder, Ziegen, Pferde und Esel durch Löwen getötet wurden, sodass viele Farmer keine andere Chance sahen, als zur Waffe zu greifen. Diese Zahl ist seitdem drastisch gesunken, wozu auch unser Projekt beigetragen hat. So sind 2024 noch 85 und 2025 bislang 15 Nutztiere Löwen zum Opfer gefallen.
Seitdem wir in unserem Projektgeiet das Löwenschutzprojekt gestartet haben, haben wir jedoch nicht nur dazu beigetragen, dass Löwen weniger Vieh reißen und weniger Löwen wiederum abgeschossen werden. Wir haben den Viehhaltern auch geholfen, Schutzmaßnahmen für das Vieh aufzubauen, wie etwa Solarlichter, raubtiersichere Zäune und Löwenpatrouillen, die unsere Ranger vornehmen. Zudem haben wir durch unsere Workshops das Mindset vieler Menschen verändert. Wir haben mithilfe der Unterstützung von 24 Gute Taten e.V. unser lokales Team auf 8 Ranger*innen und einen Cluster Officer erweitert. Das Team geht in die Communities und hilft den Farmer*innen, das Problem anders anzugehen, als in der Vergangenheit. Unsere Ranger*innen sprechen zudem regelmäßig mit den Farmer*innen über Artenschutz, während sie gemeinsam Lösungen erarbeiten, das Vieh besser zu schützen.
Wir bei SAVE glauben, dass nachhaltiger Artenschutz nur gelingen kann, wenn die Grundbedürfnisse der Menschen erfüllt sind. Deshalb umfasst unser Ansatz „Education 4 Conservation“ drei Säulen: Gemeindeentwicklung, Umweltbildung und Wildtierschutzprojekte.