Wir haben einen wichtigen Schritt zur Stärkung von frauengeführten Gemeinschaften in unserem Projektgebiet in Botswana umgesetzt.
In den vergangenen Wochen haben wir eng mit einer lokalen Frauengruppe zusammengearbeitet, um die Grundlage für eigenständigere und nachhaltige Lebensgrundlagen zu schaffen. Gemeinsam haben wir Strukturen aufgebaut, Verantwortlichkeiten geklärt und transparente Formen der Zusammenarbeit entwickelt.
Parallel dazu wurde ein konkreter Anbauplan für die kommende Saison erarbeitet. Dieser ermöglicht es der Gruppe, ihre landwirtschaftlichen Aktivitäten besser zu koordinieren und langfristiger zu planen.
Doch Strukturen allein reichen nicht aus.
Deshalb haben wir den Fokus auch auf praktische Fähigkeiten gelegt. In Trainings vor Ort haben die Frauen gelernt, landwirtschaftliche Geräte wie einen handgeführten Traktor und einen Grasmäher sicher und effizient zu nutzen. Diese Werkzeuge erleichtern die körperliche Arbeit und steigern gleichzeitig die Produktivität.
Gleichzeitig haben die Arbeiten auf den Feldern bereits begonnen. Flächen wurden vorbereitet, Böden bearbeitet und erste Maßnahmen im Sinne der konservierenden Landwirtschaft umgesetzt. Diese Ansätze tragen dazu bei, die Bodenqualität zu verbessern, Wasser effizienter zu nutzen und langfristig stabile Erträge zu sichern.
Für uns geht es dabei um mehr als Landwirtschaft.
Wir sehen, wie durch Zugang zu Wissen, Werkzeugen und gemeinsamer Organisation neue Perspektiven entstehen. Frauen werden in die Lage versetzt, Entscheidungen zu treffen, Verantwortung zu übernehmen und ihre Zukunft aktiv zu gestalten.
Eine Teilnehmerin formulierte es während des Trainings so:
„Jetzt verstehen wir, wie wir gemeinsam planen und arbeiten können. Das verändert, wie wir unsere Zukunft sehen.“
Genau hier beginnt langfristige Veränderung.
Denn starke Gemeinschaften sind eine zentrale Grundlage für ein dauerhaftes Zusammenleben von Mensch und Wildtier.