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Hippo Rettung
in Nxaraga




Dürre in Botswana

Botswana erlebt eine seit Jahren anhaltende Dürre, die Flüsse und die so genannten Pans zum Teil völlig ausgetrocknet hat. Für Tiere, die stetig dem Wasser hinterher ziehen, kann das zur tödlichen Falle werden, wie z.B. auch im Nxaraga Gebiet geschehen. Unzählige Flusspferde sind aufgrund von Wasser- und Nahrungsmangel sprichwörtlich hängengeblieben.

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Gemeinsam mit dem Department of Wildlife and National Parks (DWNP) und örtlichen Firmen arbeiten wir daran, die von den Flusspferden benutzte Wasserstelle aufzufüllen. Mittels Solarenergie werden alle 10 Stunden 46.000 Liter in das Becken gepumpt. Bis der Wasserstand hoch genug ist, dass die Tiere weiterwandern können, müssen sie zusätzlich täglich mit ca. 50 kg Heu pro Tag und Tier versorgt werden. Dabei ist die Hilfe vieler Menschen vor Ort notwendig.

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Im Dezember 2019 befanden sich über 100 Flusspferde in der Lagune, was einen Bedarf von ca. 5 Tonnen Heu pro Tag ausmacht. Das Heu wird aus Kostengründen zum Teil aus Südafrika importiert. Unsere Bemühungen werden voraussichtlich bis Juli 2020 weiter gehen. Bis zu diesem Zeitpunkt dauert es nach unseren Berechnungen bis das Becken aufgefüllt ist und die Tiere weiter wandern bzw. sich selbst versorgen können. Die dauerhafte Hitze und dadurch viel zu lang anhaltende Dürre werden als Folge des Klimawandels gesehen. Gemeinsam mit der Organisation „Elephants Protection Society“, dem DWNP sowie weiteren Unterstützern haben wir einen Versorgungs- und Kontrollplan erarbeitet. Unsere Teams können so unabhängig voneinander abwechselnd den Zustand der Tiere und des Wassers prüfen. Um mehr Unterstützung zu bekommen, haben wir auch öffentliche Charity-Aktionen ins Leben gerufen.

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