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SAVE-Campingplatz Projekt in Botswana eröffnet

Urlaub bei den Big Five, im Einklang mit der Natur

Die Wülfrather Naturschutzorganisation SAVE Wildlife Conservation Fund hat in Botswana drei Campingplätze finanziert, die nun rechtzeitig zur besten Saison für Reisen in das südliche Afrika eröffnet worden sind. Für Reisende, die dem Winter entfliehen möchten, ermöglichen die Campingplätze einen sanften Tourismus und verhelfen gleichzeitig den Menschen vor Ort zu einem Auskommen.

The Big Five: In Botswana sorgen geschützte Nationalparks dafür, dass Wildtiere wie Elefant, Nashorn, Büffel, Löwe und Leopard – die sogenannten großen Fünf - aber auch zahlreiche andere Wildtiere noch in nahezu unberührter Natur leben. Das zieht Touristen an und sorgt für Einnahmen. 

Doch gerade in und um die Nationalparks herum prallen oft die Interessen der Tier- und Naturschützer gegen die der dort lebenden Menschen. Von den Einnahmen aus dem Tourismus profitierte die einheimische Bevölkerung bisher wenig. Und Tiere, die heute unter Artenschutz stehen, sind für sie seit jeher eine Nahrungsquelle, die gejagt und gegessen wird. Mit unterschiedlichen Bildungsmaßnahmen und Projekten sensibilisiert SAVE deshalb zum Thema Arten- und Naturschutz in der Region. Dass Mensch und Tier in friedlicher Koexistenz leben und die Menschen sogar durch die Tiere Geld verdienen können, zeigt sich anhand der neuen Campingplätze.

Mit finanzieller und handwerklicher Unterstützung von SAVE sind in den letzten drei Jahren in der Gemeinde Mababe am Khwai-Fluss im nördlichen Teil von Botswana drei „Community-Campsites“ errichtet worden. Das Vorhaben wurde vom Tourismus-Ministerium Botswanas unterstützt und nun mit dem Erhalt der Tourismus-Lizenz gekrönt.

Ab sofort stehen die idyllisch am Khwai-Fluss gelegenen Campingplätze Xanakgaei Campsite, Dijara Campsite und Dizhana Campsite Individualtouristen offen. Die Campingplätze am Rande der Nationalparks Chobe und Moremi bieten Platz für jeweils bis zu 100 Camper. Die Erlöse aus den Buchungen stehen in vollem Umfang der Gemeinde zur Verfügung und fließen in weitere Sozial- und Naturschutzprojekte.

Weitere Informationen zu den Campingplätzen finden Sie unter: 
www.mababe-community-camps.com