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Kooperation zwischen SAVE und der Technischen Universität München zur Erhaltung der Löwen in Botswana

Die afrikanischen Löwenpopulationen sind laut einer Untersuchung der IUCN von 1993 bis 2018 um erstaunliche 43% zurückgegangen. Das bedeutet, dass von 200.000 Löwen vor 25 Jahren heute nur noch etwas mehr als 22.000 in Afrika in freier Wildbahn leben. Der Rückgang der Population ist höher als bei jeder anderen Art, einschließlich des Nashorns.
Das Hauptziel von SAVE besteht darin, ein leistungsstarkes Programm zum Austausch von Ideen mit Gemeinschaften umzusetzen, in denen es Konflikte um Löwen gibt, um die friedliche Koexistenz von Bauern und Raubtieren und allen anderen problematischen Wildtieren in der Umgebung zu fördern. Wir setzen uns dafür ein, eine Lösung zu finden, um sicherzustellen, dass der Afrikanische Löwe immer einen Platz auf diesem Planeten haben wird.

 

AKTIONEN

  • Bildung für den Naturschutzansatz
    - Kapazitätsaufbau für Landwirte: Gemeinschaftsbildung, die sich an Personen in der Gemeinde richtet, die in der Koexistenz-Lehre eine führende Rolle spielen sollen, in Bezug auf die  Entwicklung von Postern, Workshops für Bauern, Demonstrationskraals, Spoor-Tracking und Warnungen. Die geschulten Begleiter/Landwirte sind in der Lage, Viehzüchter vor sich nähernden Löwen zu warnen und Ranger auszubilden, die als Schnellreaktionsteam fungieren, um ungünstige Zwischenfälle zwischen Löwen und der lokalen Bevölkerung zu vermeiden.
    - Umwelterziehung an Schulen mit dem Ziel, an der Basis über Löwen zu unterrichten, Themen zur Identifizierung von Spoors und Koexistenz, Löwensspiele als Ausgleich zum Lernen im Klassenzimmer.
  • Probleme beim Einfangen und Aussetzen von Löwen in die Wildnis
    - In Zusammenarbeit mit dem Forschungsteam des Ministeriums für Wildtiere und Nationalparks und der Technischen Universität München werden wir problematische Löwen aus den Farmen umsiedeln, um sie vor Vergeltungstötungen durch die Bauern zu schützen.
    - Überwachung der Löwen mit Hilfe von Satellitenhalsbändern, damit ein Team von Gemeindebegleitern die Viehzüchter warnen kann, wenn die Löwen in ihr Weideland eindringen oder sich ihrem Weideland nähern. Diese Überwachung wird es dem Team auch ermöglichen, Veränderungen in der Anzahl der Löwen im Ökosystem zu erkennen, was ein anpassungsfähiges Management ihres Schutzprogramms ermöglicht. Es sollten mobile Workshops zur Sensibilisierung und Bewusstseinsbildung in der Gemeinschaft, mobile Krallen und Schulungen für Landwirte zum Thema Warnungen durchgeführt werden.
    - Diese Aktivität kann zu einem Forschungsthema entwickelt werden.
  • Langfristiger Erhalt einer gesunden und nachhaltigen Löwenpopulation in Botswana und die KAZA TFCA
    - Austausch von Berichten und Partnerschaft bei Löwen-Aktivitäten mit allen in der KAZA TFCA
  • Entwicklung eines mobilen Löwen-Schutzraums, um die von Bauern oder anderen Wildtieren verletzten Löwen zu versorgen.
  • Unterstützung der Rangerstützpunkte des Ministeriums für Wildtiere und Nationalparks, des Funknetzes, der Ausrüstung und Betriebskosten sowie der Überwachungsinfrastruktur. Diese Unterstützung wird dazu beitragen, Löwen und ihre Beute vor Wilderei zu schützen. Dies bedeutet, dass die Wiederherstellung eines effektiven Managements in den Parks und Reservaten für die Zukunft der Wildtiere im Land von entscheidender Bedeutung ist.