Löwenschutz
Botswana

Löwenschutz
in Botswana

Die Könige der
Savanne sind in
Gefahr

Gejagt, vertrieben, vergiftet – Immer seltener hört man das kraftvolle, markerschütternde Brüllen der Löwen in der Savanne. Ehemals über fast ganz Afrika verbreitet, gibt es nach einer aktuellen Studie nur noch 23.000 Löwen. Im letzten Jahrhundert wurde ein Rückgang um 90% gezählt, alleine in den letzten 30 Jahre ist der Bestand um ca. 45% zurückgegangen. Die Studie besagt auch, dass Löwen in freier Wildbahn heute nicht überleben können. In einigen Regionen Afrikas sind sie schon verschwunden. Nur in Reservaten haben sie eine Chance.

“Um eine friedliche Koexistenz von Landwirten und Löwen zu ermöglichen, braucht es Bildung, Schulung und Umwelterziehung. Wir setzen uns dafür ein, eine Lösung zu finden, um sicherzustellen, dass der Afrikanische Löwe immer einen Platz auf diesem Planeten haben wird.”

SAVE Wildlife | Tierschutz, Artenschutz und Naturschutz in Afrika Unterschrift Lars Gorschlueter_1x

Lars Gorschlüter, Stiftungsgründer

Löwenpaar
SAVE-Wildlife-Artenschutz-nachhaltig-in-Afrika-Botswana

Immer weniger Lebensraum

Der einstige König der Tiere ist aus vielerlei Gründen gefährdet: Trophäenjagd, Verfolgung durch Farmer, Zerstörung und Zerstückelung von Lebensraum. Mit jedem Stückchen Platz, das der Mensch einnimmt, verkleinert sich der Lebensraum für Wildtiere. Löwen brauchen eine Fläche von mindestens 100 km2, auf der sie ihre Beute jagen können. Wenn Farmer aber genau dieses Land für ihr Vieh nutzen, ist dort für die Beutetiere des Löwen kein Platz mehr und die Konflikte sind vorprogrammiert. Von den Farmern werden sie deshalb oft getötet.

Helfen Sie dem Löwenschutzin Botswana

Kapazitätenaufbau

SAVE arbeitet gemeinsam mit den betroffenen Dörfern und Farmern an Lösungen, um die friedliche Koexistenz von Dorfgemeinschaften und Löwen und allen anderen problematischen Wildtieren in der Umgebung sicherzustellen. In Bezug auf den Löwenschutz konzentrieren wir uns vorallem auf die Kapazitäten-Bildung. Wir schulen die Farmer, wie sie ihre Nutztiere schützen können und früher erkennen, wenn sich Raubtiere sich nähern. Wir bieten Workshops für Farmer an, wie Kraals (Gehege) erbaut werden, wie Tierspuren verfolgt werden und wie Warnsysteme funktionieren. Die geschulten Viehhüter sind dann in der Lage, vor sich nähernden Löwen zu warnen und selbst Ranger auszubilden, die als Schnellreaktionsteam fungieren, um Konflikte zwischen Löwen und der lokalen Bevölkerung abzuwenden.

Forschung und Zusammenarbeit

Außerdem finanzieren wir Forschungsarbeiten, die sich mit dem Verhalten der Raubtiere und Lösungsmöglichkeiten für Konflikte beschäftigen. Unter anderem siedeln wir in Zusammenarbeit mit dem Forschungsteam des Ministeriums für Wildtiere und Nationalparks (Department of Wildlife and Natural Parks – DWNP) und der Technischen Universität München problematische Löwen aus den Farmgebieten um, um sie vor Vergeltungstötungen durch die Farmer zu schützen.

Werden Sie jetztSchirmherr*in für Löwen

Wildtierschutz ist Umweltschutz. Durch eine Schirmherrschaft helfen Sie
den Löwen in Botswana.

Was sind die Maßnahmen von SAVE für den Löwenschutz?

  • Feldforschung im Ökosystem der Löwen (z.B. Wanderrouten, Nahrungsauswahl, Sozialverhalten, Populationsgröße, Ausbreitung, potentielle Gefahren, Krankheiten, Buschfeuer und Wilderei)
  • Überwachung der Tiere (z.B. GPS-Daten per Satellitenhalsbänder, Spurensuche, Beobachtungen, Monitoring, Überwachung und Dokumentation von wieder ausgesetzten Löwen)
  • Einfangen von Löwen auf Farmen und anschliessende Betreuung, um sie vor dem Abschuss zu bewahren.
  • Förderung der Mitarbeit, Aus- und Weiterbildung der Bevölkerung vor Ort, im Rahmen von Capacity Development
  • Beobachtung und Forschung an den Veterinärzäunen sowie Entwicklung von Lösungen
  • Entwicklung von Lösungsansätzen um Konflikte zwischen Mensch und Tier langfristig auszuräumen
  • Aufklärungsarbeit (vor allem Interviews und Kooperationen mit Farmern vor Ort

Wofür braucht SAVE Ihre Spende für den Löwenschutz?

  • Technisches Equipment (Funkhalsbänder, GPS-Geräte, Ferngläser, Computer und Software) zur Verfolgung und Beobachtung der Löwen
  • Kommunikationsmittel (Satellitentelefone, Funkgeräte, Internetanbindungen)
  • Transportmittel (Gelände-Fahrzeuge, Treibstoff, Wartung, Reparaturen)
  • Mitarbeiter (Lohnzahlungen, Unterkünfte, Verpflegung, Reisekosten für Forscher, Assistenten und Tracker vor Ort)
  • Veterinärmedizinische Betreuung (Medikamente, Sicherheitsboxen, Fallen, Betäubungsgewehre etc.)
  • Studiengebühren afrikanischer Studenten
  • Laboruntersuchungen
  • Infomaterialien (Flyer, Broschüren etc.)

Artenschutz durch Bildung und Entwicklungsarbeit – auf diesem Ansatz beruhen all unsere Projekte. Wir arbeiten Hand in Hand mit den Menschen in den betroffenen Regionen und ermöglichen einkommensschaffende Maßnahmen dort, wo sie gebraucht werden. Mit unseren Bildungsprojekten bauen wir Brücken zu den kommenden Generationen – so dass Natur- und Artenschutz wieder ein natürlicher Bestandteil des Lebens werden.

mehr zu E4C

Artenschutz durch Bildung und Entwicklungsarbeit – auf diesem Ansatz beruhen all unsere Projekte. Wir arbeiten Hand in Hand mit den Menschen in den betroffenen Regionen und ermöglichen einkommensschaffende Maßnahmen dort, wo sie gebraucht werden. Mit unseren Bildungsprojekten bauen wir Brücken zu den kommenden Generationen – so dass Natur- und Artenschutz wieder ein natürlicher Bestandteil des Lebens werden.

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