Elefantenschutz
Botswana

Elefantenschutz
in Botswana

Dramatischer Rückgang
der grauen Riesen

Der afrikanische Elefant ist weltweit das größte lebende Landsäugetier. Die großen Dickhäuter sind unverwechselbar in der afrikanischen Landschaft und allein durch ihre Größe haben sie keine natürlichen Feinde. Doch in vielen afrikanischen Ländern, in denen sie einst heimisch waren, wurden sie über die Jahre hin ausgerottet. In den letzten 100 Jahren wurde ein Rückgang um mehr als 95 Prozent (von 10 Mio. auf aktuell ca. 450.000) verzeichnet! Neben der Jagd auf ihr Elfenbein werden den Elefanten vor allem fehlende Migrationsrouten zwischen Wildtiergebieten zum Verhängnis.

“Wilderei und schwindender Lebensraum stellen eine große Gefahr für Elefanten dar. Gemeinsam mit den betroffenen Dorfgemeinschaften finden wir Lösungen für den Konflikt mit den Dickhäutern.”

SAVE Wildlife | Tierschutz, Artenschutz und Naturschutz in Afrika Unterschrift Lars Gorschlueter_1x

Lars Gorschlüter, Stiftungsgründer

Giraffe und Elephant
Elefanten in Botswana
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Elefanten – Dienstleister für die Natur

Elefanten sind wichtige Dienstleiter für die Natur. Neben Termiten und Feuer sind auch sie für die Vegetation der Savannen verantwortlich. Ihr Fressverhalten trägt zur Verjüngung der Vegetation und zur Vermehrung der Pflanzenwelt bei, aber nur wenn die Pflanzen zwischendurch zur Ruhe kommen können. Doch wo Elefanten früher genug Ausweichmöglichkeiten hatten, sind sie heute aufgrund von Lebensraumschwund oftmals gezwungen schon nach kurzer Zeit in diese Gebiete zurückzukehren.

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Auf der Suche nach Wasser

Vor allem die fehlenden Wasserstellen auf den Wildtierkorridoren in den Nationalparks sind zum Problem geworden. Elefanten trinken täglich bis zu 150 Liter Wasser und sind darauf angewiesen, auf ihrer Wanderschaft ausreichend Trinkmöglichkeiten zu finden. Da die Wasserstellen jedoch ausgetrocknet sind, dringen sie auf der Suche nach Wasser bis in die ansässigen Dorfgemeinschaften vor. Dort zerstören sie Ernten auf den landwirtschaftlich genutzten Flächen und gefährden die dort lebenden Menschen. Diese wollen verständlicherweise sich und ihre Felder schützen und bringen damit die ohnehin schon bedrohten Elefanten weiter in Bedrängnis.

Erhalt von Wildtierkorridoren

SAVE setzt sich im Nordosten Botswanas für die Erstellung, Wartung und Sanierung von Wildtierkorridoren ein, so dass die Elefanten sicher zu ihren Fressstellen wandern können, auf ihren Wegen ausreichend Wasser finden und dabei die Konflikte mit den Menschen in den nahegelegenen Dörfern reduziert werden. Für gute Lösungen ist die konstruktive Zusammenarbeit mit allen Beteiligten der Gemeinden eine wichtige Grundvoraussetzung. Dass dies gelingen kann, beweist die Wiederbelebung eines seit langem bestehenden Wildtierkorridors zwischen dem Okavango Delta und den Makgadikgadi Pan.

 

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Wildkorridor Magkadigkadi Pan

Um den seit langem bestehenden Wildtierkorridor im Norden Botswanas zwischen dem Okavango Delta und Makgadikgadi Pan wiederzubeleben, ging das SAVE Botswana Headquarter Maun eine Partnerschaft mit dem Department of Wildlife and National Parks ein. Der Plan ist es, künstlich angelegte, seit 10 Jahren ruhende Wasserstellen auszustatten und wieder in Betrieb zu nehmen. Mit der ersten Wasserstelle wurde im Sommer 2020 ein 80 km langer Wildkorridor instandgesetzt, der den Wildtieren die Möglichkeit bietet, den angrenzenden Nationalpark zu erreichen. Die Arbeiten umfassten die Reinigung, Neuverrohrung, Abdeckung des Bohrlochkopfes, den Austausch der 1.000 Meter Pipeline zwischen Bohrloch und Wasserstelle, die Registrierung des Bohrlochs, die Installation einer neuen solarbetriebenen Bohrloch-Hochleistungspumpe und eines solarbetriebenen Elektrozauns zum Schutz des Equipments rund um das Bohrloch.

Das könnte Ihr Beitrag sein

Mr. Kebadiretse Mosepele, Mitarbeiter des DWNP in Maun, bedankte sich überschwänglich für die Sanierung des Was- serlochs: „Es kam genau zur rechten Zeit!“, sagte er. „… es hilft nicht nur den Tieren, sondern kann auch als Tou­ristenattraktion für Einnahmen sorgen. Seit das Wasser wieder fließt, trinken dort nicht nur Elefanten, sondern auch Giraffen, Löwen und andere Wildtiere …“

Das sind gute Aussichten: um den gesamten Wildtierkorridor instandzusetzen, werden nun weitere Wasserstellen ausgerüstet und Kilometer für Kilometer für die Elefanten und anderen Wildtiere wieder nutzbar gemacht. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung!