Zum Inhalt springen

Uhuprojekt

Abgeschlossenes Projekt: Uhu

Ausgangssituation

Der Grund für die Entstehung des Uhu Projekts war die Rückkehr des Tieres in den niederbergischen Raum, welche sogar dazu beitrug dass in der Region ein Dichtezentrum der Art und die größte Population in der Nähe von Großstädten entstanden. Nahezu alle Steinbrüche der Region wurden vom Uhu besetzt.


Problem

Trotz der Bestandszunahme ist der Uhu keineswegs sicher, im drohen zahlreiche Gefahren, etwa Stromleitungen, Straßen- und Bahnverkehr sowie Windkraftanlagen. Außerdem verliert er Nahrungsflächen durch die intensivierte Landwirtschaft.


Projektidee

Die Grundidee des Projektes war es, den Uhu zu beobachten und seine Lebensraumansprüche zu erforschen. SAVE hat dabei das Niederbergische Uhu Projekt unterstützt, damit die für die Region wichtige Leitart besser erforscht und somit auch geschützt werden konnte.


Maßnahmen

Dazu wurden viele Maßnahmen durchgeführt, wie etwa die Erkundung von Brutplätzen, die Beringung von Jungtieren, GPS Tracking einzelner Tiere, Nahrungsanalysen, genetische Untersuchungen und veterinärmedizinische Untersuchungen. Außerdem wurden Abbaustops in einzelnen Steinbrüchen zum Schutz der Art erwirkt, Lebensräume wurden in Absprache mit den Behörden gesichert.


Ergebnis

Das Hauptaugenmerk des Projekts lag auf der Sichtung von für die Tiere gefährlichen Stromasten durch den Uhuexperten und Ornithologen Detlef Regulski. Im Auftrag von SAVE hat er über 260 Strommasten auf ihre Vogeltauglichkeit überprüft und die Ergebnis an die Betreiber weitergeleitet.